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Armenien: Radio Eriwan!

Es gibt Reiseziele, die man so nicht aussuchen würde, es sei denn der Arbeitgeber schickt einen dorthin. So habe ich im Februar eine Woche in der Hauptstadt von Armenien zugebracht. Und um es hier gleich vorwegzunehmen: Es hat mir in Eriwan sehr gut gefallen!

Galt es für mich als erstes Mal zu klären, wo Armenien überhaupt genau liegt. Bis auf „Radio Eriwan“ war mir von Armenien noch nicht viel bekannt. Dass es irgendwo da im Kaukasus liegen muss wusste ich noch. Genauer gesagt liegt Armenien in der östlichen Verlängerung der Türkei. Armenien hat so im Durchmesser 180 km und ist mit 3,5 Millionen Einwohnern nicht besonders bevölkerungsstark. Dafür kann Armenien auf eine lange Kultur zurück schauen und hat neben einer eigenen christlichen Staatsreligion (die erste Staatskirche überhaupt, die auf den christlichen Glauben gegründet wurde) auch eine eigene Schrift mit 39 Buchstaben, die für uns eigentlich nicht zu entziffern sind. Das Reisen dort war trotzdem kein Problem, da sich immer ein Armenier findet, der wirklich gut Englisch spricht.

Temperaturen um die -10 Grad waren noch zu ertragen, schließlich war es beim Abflug in Deutschland auch nicht viel wärmer. Was mich allerdings wunderte war, dass viel Leben trotz der Kälte auf den Straßen stattfindet, so wie wir es eher aus südlichen Ländern kennen. Die Bilder vom Büchermarkt zeigen dies ein wenig.

Die Menschen habe ich als sehr angenehm kennen gelernt. Toll wie man aufgenommen wird, eine nette Art wie dort miteinander kommuniziert wird und das Essen ist auch nicht zu verachten. Wer sich die Bilder ansieht, wird feststellen, dass ich viele Häuser und Autos fotografiert habe. Die klassische armenische Bauweise hat mir sehr gut gefallen. Nicht so viele Schnörkele wie wir aus unseren klassischen Bauten kennen, trotzdem geschwungene Linien.

Was auf den Bildern leider nicht so gut zur Geltung kommt sind die schönen Farben der roten Steine. Man sieht aber auch viel Armut und schlechte Häuser, die man kaum heizen kann und trotzdem bewohnt sind. Die Autos haben mich interessiert, weil sie noch die Zeiten der vergangenen UDSSR widerspiegeln. Wolga, Lada und wie sie alle heißen. Was man auf den Bildern nicht sieht sind natürlich die vielen westlichen Autos, die mittlerweile dort durch die Straßen düsen.

Um die Bilder aufzurufen, müsst ihr oben rechts auf das Bild klicken.

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